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Mach dich krass! Ein Interview mit Daniel Aminati

Langweile kennt Daniel Aminati (43) nicht. Kein Wunder, wenn man sich seinen Lebenslauf anschaut. Erst war er Fußballer mit Profi Ambitionen bei der Aachener Alemannia und dem FC Bayern. Dann stand er mit der Boygroup Bed Breakfast“ auf der Bühne. Seit vielen Jahren ist er Fitnesstrainer und Moderator bei ProSieben. Dass er sportlich ist, das kann man sehen. In nur acht Wochen soll man dabei schlanker, kraftvoll und definiert werden. Schwulissimo fand, dass Daniel für Fragen zu seiner Person, zum Thema Fitness und zu seiner Trainingsmethode ein interessanter Gesprächspartner wäre. Wir führten deshalb ein Interview mit ihm.

Du schilderst auf deiner Homepage, dass du Schauspieler, Musiker, Athlet, Moderator, Tänzer und Entertainer bist, weil du damit deiner Freude am Leben Ausdruck verleihst. Kurz zusammengefasst nennst du es Mach dich krass!“. Meine Frage ist, wie du das Wort krass“ definierst.

Das Wort krass“ ist für mich Synonym für etwas Großes, Unfassbares, Heftiges, Intensives. Es ist natürlich polarisierend, aber es erzeugt Aufmerksamkeit, auch darauf, dass man sich seiner selbst bewusst wird, was man ist und wie man ist. Krass ist für mich etwas Positives, meine Kunden sollen dabei das Beste aus sich herausholen und sich körperlich betätigen. Und darüber hinaus möchte ich auch das Bewusstsein schaffen, dass der Körper nicht das einzige ist, auf was man achten sollte. Nicht vergessen werden muss, dass wir auch eine Seele haben und ganz einfach Mensch sein sollten. Spaß gehört also dazu dieser fördert die Lust, etwas für sich zu tun.

Lust auf Sport hat man aber nicht immer.

Ja richtig. Sport ist Herausforderung, Tag für Tag. Und manchmal hat man auch keine Lust dazu. Das ist aber auch ok. Doch ich weiß, dass der Sport auch meine Endorphine wieder ankurbelt. Und dabei kommen der Spaß und die Lust darauf automatisch wieder. Jeder sollte aber für sich selber entscheiden, wie viel guttut und wie viel man machen will.

Wie viel Zeit sollte man überhaupt in den Sport investieren?

Das hängt von den eigenen Wünschen und Zielen ab. Der Spaß sollte nie verloren gehen. Wer dem Körper gleich zu Beginn eines neuen Trainings zu viel abverlangt, verliert den Spaß, denn es ist dann nur anstrengend. Auch muss immer die Ernährung mitberücksichtigt werden. Wer mehr Muskel möchte, braucht die Ernährung, die den Muskelaufbau unterstützt.

Wieviel trainierst du selber?

Ich trainiere etwa sechsmal pro Woche jeweils eine Stunde. Das macht mir viel Spaß und das war schon immer so, seit meiner frühesten Jugend. Sport sorgt bei mir auch für eine Entspannung des Geistes, ich kann dabei über meine eigenen Dinge nachdenken und es gibt dabei kein Telefon und keine Termin.

Du bist also nur mit dir selber beschäftigt. Es ist deine eigene Zeit. Das klingt entspannend trotz sportlicher Anstrengung. Ist es eigentlich möglich, alle Arten von existierenden Köpertypen zu formen? Es gibt doch auch Menschen, bei denen sich Muskeln nur gering entwickeln.

Muskeln entwickeln sich an Geräten. Ich würde einem Menschen, der Muskeln entwickeln will, ein Gerätetrainingsprogramm mit dem Einsatz von entsprechenden Gewichten und Wiederholungen anbieten. Die Ernährung muss dabei immer mitspielen, denn sie ist als Muskelaufbauverstärker wichtig. Dabei kommt es nicht darauf an, riesige Muskelberge zu entwickeln. Ich finde, dass Balletttänzer und Athleten tolle Körper haben. Wer nur an Geräten trainiert, sollte darauf achten,
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nicht steif und ungelenkig zu werden.

Deine Muskeln sind ja gut entwickelt. Wie steht es um deine Gelenkigkeit? Dehnst du deine Muskulatur? Balletttänzer sind auch sehr kräftig, legen jedoch großen Wert auf die Elastizität der Muskeln, um in allen Richtungen beweglich zu bleiben. Dehnen gehört beim Ballett ja zum Pflichtprogramm. Wie ist das bei dir?

Hm das könnte besser sein. Ich habe ja selber als Backgroundtänzer gearbeitet die Muskeln zu dehnen gehörte auch immer dazu. Wenn ich jetzt mal wieder ein Turmspringen mache, dehne ich mich natürlich vorher auch entsprechend. Allerdings müsste ich auch sonst beim Sport mehr darauf achten. Manchmal bin ich damit nicht so konsequent, aber ich setze gerne neue Tools, wie z. B. Faszienrollen ein, damit die Muskeln wieder elastischer werden.

Hast du manchmal Probleme, eine passende Garderobe zu finden? Gerade in den letzten Jahren sind doch die Hosenbeine der sogenannten Skinny Jeans so schmal geworden, dass nur noch dünne Kinderärmchen hineinschlüpfen könnten.

Mit meiner Garderobe hab ich überhaupt keine Schwierigkeiten. Ich muss mich aber auch kaum selber darum kümmern, denn bei Pro Sieben haben wir eine Stylistin, die alles für mich bereitlegt. Die Klamotten, die sie mir hinhängt, passen immer. Ich habe auch eine ganz normale Konfektionsgröße und trage Anzuggröße 50/52. Selber gehe ich kaum noch einkaufen.

Ich gehe auch generell nicht gerne shoppen, denn das ist mir zu wuselig. In der Woche habe ich einen sehr hohen Pegel an Terminen jede Woche. Dann ziehe ich mich lieber zurück und bin zuhause, quasi auf meiner kleinen Insel, nur mit der Familie oder meinen Freunden und dann genieße ich meine Ruhe.

Du nimmst dann Abstand, tankst wieder Kraft und Energie. Wovon du wohl viel benötigst, bei allem, was du so machst.

Ja Abstand nehmen hilft. Ich bin fine mit mir. Das hält gesund. Ich musste aber auch erstmal lernen, die eigene Mitte zu finden. Negative Erfahrungen haben mir dabei geholfen. Ich merke immer mehr, dass, je älter man wird, man umso mehr an sich selber rankommt. Man weiß immer mehr, was man möchte und was nicht. Umso mehr achte ich darauf, dass es mir gutgeht. Nur durch Erfahrungen im Leben lernt man; durch negative, um gegebenenfalls etwas anders zu machen, und durch positive, in dem sie einen bei dem, was man gemacht hat, bestärken.

Du hast deine Stabilität durch Niederlagen erlangt?

Ja und natürlich auch durch Erfolge. Durch Niederlagen formt man sich aber eher wieder neu. Dadurch haben Niederlagen mehr Einfluss genommen.

Gibt es zurzeit jemanden an deiner Seite?

Zurzeit nicht. Aber meine Familie und meine Freunde sind bei allem meine Stütze. Mein Privatleben liegt momentan brach. Ich denke, ein Grund ist, dass ich in der Vergangenheit zu wenig Zeit hineininvestiert habe.

Gibt es Pläne für 2017, das zu ändern?

Für 2017 habe ich keinen konkreten Plan, aber ich will insgesamt mehr auf meine eigene Zeit achten. Denn je älter ich werde, umso mehr merke ich, wie wichtig Zeit ist und wie schnell sie vergeht. Der Freundeskreis erinnert mich zum Beispiel daran. Ein Freund wurde mit Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert und so viel Schreckliches passiert in der ganzen Welt. Man muss sich also entschleunigen, um dem standhalten zu können, und sich um die eigene seelische Verfassung kümmern. Ich will dafür wieder mehr meine Kreativität forcieren. Es ist Zeit für etwas Neues. Ich werde meine Moderatorenarbeit reduzieren und bei taff künftig nur noch 14 Tage pro Monat erscheinen.

Kreativität ist im Moderatorenjob weniger gefragt, aber ich bin ein Entertainer und dem reicht es nicht, nur im Studio zu stehen. Im nächsten Jahr arbeite ich an einem Filmprojekt und Ende Januar wird das Drehbuch fertig. Es geht um Charly Graf, den deutschen Boxer und ich spiele diese Hauptrolle.

Nein manchmal wär’s schön, so richtig Langeweile zu haben. Aber nein. Es ist gut, wie es ist und wird.
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