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Die Entwicklung der Liga

Die WNBA, die kleine Schwester der NBA, begann ihren Spielbetrieb im Juni 1997. Die Entscheidung, im Sommer zu spielen, sollte höhere Zuschauerzahlen ermöglichen, da andere Sportligen in den Sommermonaten pausieren. In der allerersten Partie der Liga am 21. Juni 1997 vor 14.000 Fans besiegten die New York Liberty die Los Angeles Sparks mit 67:57.

Zu Beginn setzte sich die Liga aus acht Teams zusammen: In der Eastern Conference spielten die Charlotte Sting, Cleveland Rockers, New York Liberty und Houston Comets (später Wechsel in die Western Conference); im Westen gingen die Los Angeles Sparks, Phoenix Mercury, Sacramento Monarchs und Utah Starzz an den Start. Mehrere Erweiterungen der Liga folgten: Manche Teams verschwanden bald wieder von der Bildfläche (Portland Fire und Miami Sol); von den acht Teams bei der Ligagründung lösten sich vier Teams auf (Charlotte, Cleveland, Houston, Sacramento). Verwunderlich ist, dass ein so dominantes Team wie die Houston Comets die die ersten vier Meisterschaften gewannen nicht mehr besteht.

Andere Teams konnten sich an ihrem Gründungsort nicht halten und mussten übersiedeln. Sparks drohte 2014 die Auflösung oder ein Umzug der Besitzer der Golden State Warriors zeigte Interesse. Doch Magic Johnson fand Unterstützung bei Guggenheim. weiterhin ein Damenteam hat. Sparks über alle bisherigen Spielzeiten der Liga in ihrer ursprünglichen Form bestehen bleiben.

Derzeit spielen zwölf Teams in der Liga, in Western und Eastern Conference aufgeteilt zu jeweils sechs Mannschaften. Sparks, Minnesota Lynx, San Antonio Stars, Seattle Storm und Tulsa Shock im Westen. Die reguläre Saison dauert 34 Spiele, eine Mannschaft bestreitet je 17 Heim und Auswärtspartien. Anschließend ziehen die vier besten Teams jeder Conference in die Playoffs ein, wo sie in den ersten beiden Runden im Best of Three“ Format die Conference Champions ausmachen. In den Finals wird dann seit 2005 in einer Best of Five“ Serie der WNBA Champion ermittelt. 1997 bestanden die Playoffs noch aus Einzelspielen. Im Jahr darauf wurden die Finals bereits in einer Best of Three“ Serie ausgetragen.

Neben Anpassungen im Spielmodus veränderten sich über die Jahre auch andere Dinge in der WNBA: Anfangs spielten die Teams zwei Mal 20 Minuten, mittlerweile vier Mal zehn Minuten. Die Shotclock ertönt jetzt auch nach 24 und nicht mehr nach 30 Sekunden. Außerdem muss die Offensivmannschaft nicht mehr in zehn, sondern in acht Sekunden über die Mittellinie.

Einfluss des internationalen Damenbasketballs auf die WNBA

Die WNBA hat eine lange Tradition internationaler Spielerinnen. In den ersten Jahren zeigte sich großes Interesse am internationalen Damenbasketball mit folgenden ersten Draft Picks: Margo Dydek aus Polen 1998, Ann Wauters aus Belgien 2000 und Lauren Jackson aus Australien 2001.

Wenn imselben Sommer einer WNBA Saison Olympische Spiele stattfinden, wird die Spielzeit unterbrochen und später fortgesetzt. In den größten Teams verdienen die Spielerinnen verglichen zur WNBA einiges mehr. Knapp über 100.000 Dollar ist das Maximum für eine WNBA Saison, und das erreichen nur die Topstars. Rookies bekommen ungefähr 35.000 Dollar im ersten Jahr. Mit absolvierten Spielzeiten steigt das Gehalt an. Natürlich kommen bei den Starspielerinnen Sponsoren und Werbeverträge hinzu, sodass einige wenige über die etwa 100.000 Dollar kommen, die der Salary Cap erlaubt. WNBA Coaches verdienen einiges mehr als Spitzenspielerinnen.

Diana Taurasi (Foto oben), eine der absoluten Topstars im Damenbasketball, verzichtet auf ihren Einsatz in der kommenden WNBA Saison. Damit löste sie Verwundern aus, denn ihr Team, die Phoenix Mercury, ist der amtierende Meister. Beim russischen Verein UMMC Ekaterinburg kassiert Taurasi ein Vielfaches ihres WNBA Gehalts. Einerseits wird ihr Fernbleiben von der Liga damit erklärt, dass UMMC Ekaterinburg sie dafür bezahlt, sich den Sommer über zu schonen. Andererseits soll ihr schon länger bestehender Vertrag mit Ekaterinburg verlangen, dass sie eine WNBA Saison auslässt. Ansonsten würde eine Vertragsverletzung drohen.

Diana Taurasis Aussetzen rief zahlreiche Diskussionen über die niedrigen Gehälter der Spielerinnen hervor. Andere Athletinnen könnten ihrem Vorbild folgen und sich auf die vermeintliche Offseason konzentrieren, während der sie mehr Geld bekommen als bei ihren WNBA Teams. Der Ruf nach einer berarbeitung der Gehaltsstruktur in der WNBA ist groß.

Besitzer der WNBA Teams

Wenn man sich anschaut, wem die Teams gehören, wundert man sich, warum die Spielerinnen nicht besser bezahlt werden. Doch der Salary Cap ist streng. Die Phoenix Mercury gehören demselben Mann, der auch den größten Anteil der Phoenix Suns sein Eigen nennt, Robert Sarver. Bei den Minnesota Lynx sieht es ähnlich aus. Sie gehören Glen Taylor, der auch die Mehrheit der Minnesota Timberwolves innehat. Die San Antonio Stars sind ebenso wie die San Antonio Spurs und das D League Team Austin Spurs, sowie das Eishockey Team San Antonio Rampage im Besitz von Peter Holt. Herbert Simon ist der Eigentümer der Indiana Pacers und der Indiana Fever.

Dawn Trudeau, Lisa Brummel und Ginny Gilder sind zusammen Force 10 Hoops LLC“ und damit die Eigentümer der Seattle Storm. Nach dem Abgang der Seattle Supersonics und deren Verwandlung in die Oklahoma City Thunder 2008 drohte das WNBA Team zu zerbröseln. Der Zusammenschluss dreier Geschäftsfrauen und Dauerkarten Besitzerinnen und deren Kauf der Franchise ermöglichte jedoch das Bestehen des Teams.

Die New York Liberty gehören ebenso wie die New York Knicks und die New York Rangers zur Madison Square Garden Company, zu der auch der Madison Square Garden selbst zählt. Neben der sportlichen Unterhaltung ist der Madison Square Garden auch für seine Konzerte bekannt Entertainment nach jedem Geschmack wird geboten. Die Connecticut Sun sind Teil von Mohegan Sun, einem der größten Casinos in den USA, gelegen in Uncasville, Connecticut. In der dazugehörigen Mohegan Sun Arena spielen die Sun ihre Heimspiele. Außerhalb der Halle wird Blackjack, Poker oder Roulette gespielt. Die Tulsa Shock konnten im Schnitt nur ca. 5.500 Menschen in die Halle locken. Der Durchschnitt der Liga lag wie bereits 2013 bei etwa 7.500 Zuschauern. Im Jahr 1999 betrug die durchschnittliche Besucherzahl in der WNBA noch 10.200, sank dann aber und bewegt sich seit 2005 zwischen 7.400 und 8.200 auf und ab.

Mit verschiedenen Marketingstrategien versucht die WNBA die Zuschauerzahlen zu steigern: Einige Spiele werden speziell den jüngsten Fans gewidmet; andere Partien richten sich vor allem an Väter und deren Töchter; zu Ehren der US Streitkräfte werden Hoops for Troops“ Spieltage ausgetragen; die Pride Night“ soll die homosexuellen Fans der WNBA anlocken. So gibt es auch Tage, an denen an die 20.000 Zuschauer kommen, aber diese gehören eher zur Ausnahme.

Vermutlich bleiben die durchschnittlichen Besucherzahlen niedriger als erhofft, da trotz der Sommerpausen verschiedener Sportligen immer noch genügend sportliche Konkurrenz herrscht. Vor allem am Anfang der Saison überschneidet sich die WNBA mit anderen Ligen. Im Mai und Juni begeistern die Playoffs und Finals der NBA zahlreiche Basketballfans. Auch die NHL befindet sich zu der Zeit in der heißen Phase der Meisterschaftsentscheidung. Während der kompletten WNBA Saison werden die Baseballspiele in der MLB ausgetragen und ziehen somit sportbegeisterte Zuschauer in die Freiluftstadien. Sparks einige andere Gesichter, die der NBA ihren Stempel aufdrückten. Bill Laimbeer (Foto oben rechts), Bad Boy der Detroit Pistons zu deren Glanzzeit mit zwei Titeln, konnte als Coach mit den Detroit Shock auch drei WNBA Meistertitel gewinnen. Jetzt versucht er sein Coaching Wissen den New York Liberty zu vermitteln und an seine Erfolge anzuknüpfen. Auch Rick Mahorn (Foto oben links), der unter anderem auch bei den Detroit Pistons als Bad Boy auflief, arbeitete bei den Detroit Shock als Assistant Coach unter Laimbeer. Sparks. Als Spieler war er bei verschiedenen NBA Teams unter Vertrag. Sparks gewann er 2001 und 2002 den WNBA Titel. Aktuell coacht er die Atlanta Dream.

Der 2,16 Meter Riese Tree Rollins, der bei mehreren NBA Teams spielte, war Assistant Coach in der NBA und wechselte dann zu den Washington Mystics in die WNBA. Jetzt arbeitet er als Assistant Coach bei den Chicago Sky und überragt im Sitzen noch fast jede Spielerin. Sparks, nachdem er mehrere Jahre Head Coach in Seattle war und dort 2010 Meister wurde. Kann er die mit Stars und erfahrenen Rollenspielerinnen gespickte Mannschaft führen? An das Team sind große Erwartungen gestellt, vor allem der dominante Frontcourt mit Candace Parker (Foto oben), Nneka Ogwumike und Jantel Lavender wirkt vielversprechend. Für Candace Parker fehlt allein der WNBA Titel in ihrer Trophäensammlung.

Auch auf den Neuzugang bei den Chicago Sky sind alle gespannt. Ergänzen sich Cappie Pondexter und Elena Delle Donne so gut, dass noch mehr als der Finaleinzug im letzten Jahr herausspringen wird? Ob Sylvia Fowles, wie von ihr gewünscht, noch getradet wird, steht in den Sternen. Ist Epiphanny Prince der Schlüssel zum New Yorker Erfolg und liefert sie zusammen mit Tina Charles ab, was Bill Laimbeer von seinem Team verlangt?

Verletzungspech quälte die Seattle Storm in den vergangenen Jahren. Die Franchise Spielerinnen Sue Bird und Lauren Jackson fehlten komplette Spielzeiten. Jackson fällt auch diese Saison verletzungsbedingt aus. Nun stellt sich die Frage, ob Seattle die Erfolgsgeschichte wiederholen kann, nachdem sie dieses Jahr den ersten und dritten Draft Pick, Jewell Loyd und Kaleena Mosqueda Lewis, für sich verpflichten konnten. 2000 und 2001 wählte Seattle bereits als erstes Team aus und nahm Lauren Jackson und Sue Bird unter Vertrag. Zwei Meisterschaften und zahlreiche Playoff Teilnahmen folgten. Die Saison wird zeigen, ob die Rookies ins Puzzle passen.
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