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Obwohl als Filmkomponist erfolgreich, startete Dave Grusin mit seinem Fusion Label GRP erst so richtig durch. F musikalische Meilensteine erscheinen jetzt gesammelt in einer Box.

Dave Grusin hatte sich eigentlich als Pianist, Arrangeur sowie Film und Fernsehkomponist schon Weltruf erspielt. F „Die Reifepr oder „Die drei Tage des Condor“ schrieb er ikonografische Soundtracks, seine Titelmelodie f „Ihr Auftritt, Al Mundy“ war eine der legend TV Krimimusiken der 1960er Jahre. Doch da war noch nach oben und so scharte Grusin ab Ende der Siebziger Jahre legend Musiker wie Ron Carter oder Grover Washington jr. um sich, um zun f Polydor und sp sein eigenes Label GRP Alben voll musikalischer Finesse und modernstem High Tech Klang einzuspielen. F davon wurden jetzt digital remastert und erscheinen innerhalb der 5 ORIGINAL ALBUMS Reihe in einer schmucken CD Box, die nicht nur die Originalmusik sondern auch die sch Originalcover wiederauflegt.

Kurz bevor Dave Grusin zusammen mit seinem Partner, dem Toningenieur Larry Rosen, das wegweisende GRP Label („Grusin Rosen Productions“) gr ver er noch das programmatische Werk „One Of A Kind“ bei Polydor. Hier verband er die seiner Hollywood Soundtracks mit dem elektrischen Fusion Sound, der zuk Markenzeichen seiner Alben und seines Labels werden sollte. Mit seinen breit angelegten Arrangements des Brasil Klassikers „Catavento“ und der eigenen Filmmelodie „The Heart Is A Lonely Hunter“ legte Grusin akustische Wegmarken. Co Musiker wie Anthony Jackson Ron Carter (Bass), Steve Gadd (Drums) und Dave Valentin (Fl trugen entscheidend zum Luxus Sound des Albums bei. die Liner Notes des Albums, das 1984 auch nochmals unter dem GRP Signet wiederver wurde, schrieb Jazzlegende Quincy Jones.

Musikalische Ideen geschichtet ergeben Gebirgsmassive und diese Berge erklomm Grusin 1980 mit „Moutain Dance“. Ob nun der vollbepackte „Rag Bag“, der emphatische „Thanksong“ oder der rockige und h unterhaltsame „Captain Carib bei dieser Wanderung ger der H nie aus der Puste. Neben Schlagzeuger Harvey Mason, der auch „Either Way“ komponierte, und Gitarrist Jeff Mironov trat vor allem Marcus Miller am Bass hervor, der Grusins l Keyboard Kl von Minimoog bis Fender Rhodes mit harmonischer Grundierung versah.

Dass jedes einzelne St seiner acht Klangminiaturen im Stande war, sich aus dem Schatten herauszusch bewies das 1982 erschienene „Out Of The Shadows“. Dank einer abwechslungsreichen Setlist, in der Grusin sogar Gerry Mulligans Bebop Klassiker „Five Brothers“ in seinen Fusion Sound und einer pr aufspielenden Schar von Sidemen wie Lee Ritenour und Steve Gadd wurde das Album damals ein kommerzieller Riesenerfolg. Der von Grusins j Bruder Don komponierte Downtempo Smoozer „She Could Be Mine“ wurde damals aus dem Album, das sich bis auf Platz 4 der Billboard Jazz Charts emporschraubte, sogar als Single ausgekoppelt.

Auch in den Achtzigern, in denen der elektrische New Wave Sound die Radiowellen dominierte, blieb Grusin zeitgem Er tauschte ganz einfach akustisches Piano und Fender Rhodes gegen eine Vielzahl damals angesagter Synthesizer aus. Grusin, der schon seit Jahren seine Musik konsequent komplett digital aufnahm, bewies mit dem solo eingespielten Titeltrack, welch moderne Kl er schwarzen und wei Tasten entlocken konnten. Futuristisch loungy sein „Bossa Baroque“, rockig hingegen der „Kitchen Dance“. Beachtenswert gerieten auch die Vokalperformances von Phoebe Snow und Randy Goodrum, die zus Soul in die Musik brachten. Heute sind die elektronischen Sounds der Achtziger wohl „dated“, trotzdem macht das Album noch immer Spa Das zum damals hochmodernen Klang passende Cover des Albums entlieh man dem kurzlebigen US Magazin Electronic Fun with Computers Games.
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