short classic ugg boots Die Karriere des Aleksandar Radojevic

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You can teach height“, sagte einmal Celtics Legende Red Auerbach. Selten traf diese Basketball Weisheit auf einen ehemaligen Baskets Spieler mehr zu als auf Center Aleksandar Radojevic. Von 2002 bis 2003 schnürte der 2,20 Meter Riese seine Sneaker am Bonner Hardtberg und bewies, dass man auch mit einer solchen Größe den Rhythmus im Blut haben kann.

Von Geburt an ein ganz Großer“

Wir sind im April 2003: Mit einer geschmeidigen Bewegung geht Terrence Rencher an seinem Bewacher vorbei und steckt durch auf seinen Center. Mit einem krachenden Dunk lässt Aleksandar Radojevic den Korb beben und kann auch durch ein Foul von John Best nicht gestoppt werden. Block D/E ist komplett aus dem Häuschen und Radojevic setzt an zu seinem kleinen Tänzchen. Die Arme leicht ausgestreckt, shuffelt er mit den Schultern, dass es nur so groovt und lässt dabei seinen Emotionen freien Lauf. Die Fans sind endgültig außer sich und feiern ihren Center frenetisch.

Bis zu seiner Zeit auf dem Bonner Hardtberg war es jedoch ein langer Weg für den großen Kerl aus Montenegro. Geboren am 8. August 1976, zeigte sich schnell, dass Aleksandar Radojevic mal ein ganz Großer“ werden würde, zumindest körperlich. Bereits in jungen Jahren wuchs er überdurchschnittlich schnell und wechselte im Alter von 16 Jahren zum Basketball. Zuvor hatte er sich als Fußballer und Wasserpolo Spieler probiert. Bei KK Lovcen schnürte er schließlich 1995 erstmals als Profi seine Sneaker und erregte allein durch seine Größe die Aufmerksamkeit bei Fans und Beobachtern. Nach einem Jahr folgte bereits der Wechsel zu Budocnost Podgorica. Auf der großen Bühne der ersten Liga machte Radojevic weiter auf sich aufmerksam und zog auch die ersten Beobachter aus bersee in die Halle. Nach einigen Angeboten entschloss sich Radojevic schließlich dazu, ans amerikanische College zu wechseln und unterschrieb eine Absichtserklärung, ab 1997 für die Buckeyes“ der Ohio State University aufzulaufen.

Von Montenegro zum NBA Draft

Doch umgerechnet 9.000 $ sollten seinen Traum platzen lassen. Aufgrund dieser Summe, die er in seiner Zeit als Spieler für Podgorica erhalten hatte, wurde er von der NCAA gesperrt und durfte nicht für die Buckeyes“ auflaufen. Radojevic entschloss sich trotzdem in den USA zu bleiben und konnte schließlich für das Team des Barton Community College in der NJCAA auflaufen. In seinem ersten Jahr erzielte er dort über 4 Blocks pro Spiel und dominierte die Liga durch seine Größe. Nach einem Jahr wollte ihn Coach Jim O erneut an die Ohio State University lotsen und bot ihm mehrere tausend Dollar als Anreiz. Jedoch zerschlug sich der Wechsel erneut und führte nach gründlicher Aufarbeitung zur Entlassung von Jim O im Jahr 2004. Aleksandar Radojevic blieb am Community College in Kansas und konnte in seinem zweiten Jahr, trotz des kleinen Colleges, die Scouts der NBA auf sich aufmerksam machen. Mit 22 Jahren verließ er das College und meldete sich für den NBA Draft 1999 an.

Trotz der widrigen Umstände seiner College Zeit sollte sich die Tür zur großen Bühne NBA für Aleksandar Radojevic öffnen. Bei Tryouts für verschiedene Teams präsentierte er sich gut und konnte Coaches und Scouts von sich überzeugen. Schließlich hörte er bereits in der 1. Runde, wie sein Name aufgerufen wurde. Die Toronto Raptors sicherten sich seine Dienste und zogen ihn an 12. Stelle. Die Showbühne NBA wartete auf ihn, sein Körper streikte. Aufgrund von Verletzungen kam Radojevic in seiner ersten Saison nur in drei Spielen zum Einsatz, erzielte dabei 2,3 Punkte und 2,7 Rebounds. ber den Sommer 2000 präsentierte er sich für die Raptors in der Rocky Mountains Summer League, musste aber aufgrund mangelnder Fitness und anhaltender Verletzungen die komplette Saison 2000/2001 weiterhin aussetzen. Daran änderte auch ein Trade zu den Denver Nuggets im Januar 2001 nichts. Nachdem auch über den Sommer 2001 die Verletzungen anhielten, ging es für ihn per Trade weiter zu den Bucks nach Milwaukee. Auch dort sollte keine weitere NBA Minute hinzukommen und schließlich wurde er im Dezember 2001 aus seinem Vertrag entlassen.

Fürs erste in der NBA gescheitert, zog es Aleksandar zurück über den großen Teich nach Europa. Noch im Dezember 2001 schloss er sich dem slowenischen Spitzenteam Olimpija Ljubljana an. Mit steigender Fitness und Sicherheit im Spiel erhoffteer sich einen festen Platz in der Rotation, kam letztlich aber über die Rolle eines Statisten nicht hinaus. In 9 Spielen legte er überschaubare 4,8 Punkte und 2,9 Rebounds aufs Parkett und wurde bereits nach 3 Monaten per Option wieder aus seinem Vertrag entlassen. Den Rest der Saison verbrachte er bei Mabo Livorno in Italien, für die er 3,2 Punkte und 2 Rebounds in 9 Spielen verbuchen konnte.

Traum von der NBA am Bonner Hardtberg

Im Sommer 2002 machten sich Sportmanager Arvid Kramer und Headcoach Predrag Krunic auf den Weg nach Belgrad, um dort Kontakte zu knüpfen und die Baskets Spieler Aleksandar Nadjfeji und Aleksandar Zecevic bei ihrem Nationalteam zu besuchen. ber Agenten kam es zum Kontakt mit Aleksandar Radojevic und die Baskets konnten ihn davon überzeugen, in Bonn seine Karriere wiederzubeleben und seinem Traum von der NBA am Bonner Hardtberg nachzujagen. Radojevic hat eine schwere Zeit hinter sich. Er suchte einen Club, wo er wieder viel Spielpraxis erhält, um sich dann wieder für die NBA empfehlen zu können“, erklärte Manager Kramer und einigte sich mit Radojevic auf einen Einjahresvertrag. Schnell wurde Rockin“ Radojevic Publikumsliebling in Bonn und konnte als Starting Center endlich seine gewünschte Rolle einnehmen. National legte er in 26 Spielen 8,5 Punkte und 7,7 Rebounds pro Partie auf seine beste Partie im Bonner Dress absolvierte er beim 90 zu 82 Heimsieg der Bonner gegen Serienmeister Alba Berlin, als er die Berliner mit 17 Punkten und 13 Rebounds zur Verzweifelung trieb und durch seine emotionalen Ausbrüche zum Feindbild für die Alba Anhänger wurde. Nach dem Aus im Playoff Halbfinale zog es Radojevic weiter mit seinen soliden Leistungen war er für die Bonner Verhältnisse zu teuer geworden.

Nach einem Jahr in Griechenland bei PAOK Thessaloniki schaffte Radojevic die Rückkehr in die NBA. Bei den Utah Jazz erhielt er erneut die Chance, sich in der besten Liga der Welt zu beweisen. Die Tür sollte sich jedoch ebenso schnell wieder schließen. Lediglich 12 Mal durfte er seinen Namen bei einer Einwechslung hören und mit 1,6 Punkten und 2,3 Rebounds hatte er keine Argumente für eine weitere Verpflichtung auf seiner Seite. Es folgte eine erneute Reise durch den europäischen Basketball mit Stationen in Polen (Asseco Prokom), Griechenland (Olympia Larissa), Zypern (AEL Limassol, APOEL Nicosia und Omonia BC), Bulgarien (BC Rilski) und Mazedonien (Lirija Skopje). Auch in den Libanon verschlug es ihn für ein Jahr. Jedoch sollte bei keiner seiner Stationen der endgültige Durchbruch zum europäischen Topspieler gelingen. Offensiv bot er einen sauberen Hookshot über rechts, war jedoch sonst auf die passenden Anspiele seiner Mitspieler oder das Verwerten von Offensivrebounds angewiesen. Trotz seiner Größe offenbarte er jedoch oftmals Probleme gegen bullige Gegenspieler. Ebenfalls waren sein Timing und seine Fußarbeit bestenfalls durchschnittlich.
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