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Jaymze hat geschrieben:Bei den Proben ist das Gefühl in den Ohren nach kurzer Zeit so als würde man mit dem Auto einen Berg hochfahren. Man ist also geneigt einen Druckausgleich zu machen, der aber nichts bringt. Das Gefühl bleibt auch zumeist am nächsten Tag bestehen.

Meine Vermutung ist, dass dieses Problem eher mit den bassigen Tönen bis tiefen Mitten zusammenhängt, da diese auch trotz Otoplastik ganz leichte Schmerzen im Gehörgang verursachen. Diese Schmerzen treten auch auf, wenn ich das In Ear nicht eingeschaltet habe !!!

klingt nicht völlig abwegig, wobei ich ggfs. auch die In Ear Otoplastik mit in Betracht ziehen würde. Kannst ja ‚mal den Selbsttest machen und die Dinger ‚mal einfach so tragen wenn Du dann damit keine Probleme hast, drücken die schon einmal nicht an einer unpassenden Stelle und/oder verursachen Unwohlsein einfach durch Tragen.

Gruß der Fenderizerzunächst mal danke für die Antworten.

Wie laut wir proben, kann man schlecht beschreiben. Wir proben auf jeden Fall in einem sehr großen Raum. Die größten Lärmquellen (Drums und Bass) sind etwa 3 Meter weg von mir. Die übrigen Jungs proben nur mit eigenen Monitoren; gerade mal so laut, dass sie sich gut hören über dem Drum Set. also nicht so laut. Wir versuchen eigentlich immer mal wieder unsere Lautstärke nach unten zu korrigieren.

Das bemerkenswerte ist eigentlich, dass die Ohren dann auch schmerzen, wenn ich ohne In Ear Signal nur mit Otoplastik selbst recht laut singe; soll heißen, je mehr ich den Mund aufmachen muß beim singen, desto unangenehmer wird es.

Gäbe es denn Otoplastiken aus anderem, verträglicherem Material und habt Ihr vielleicht schonmal von einem durchzuführenden Test gehört, den ich in diesem Fall machen könnte ?da denkst Du, Du machst alles richtig mit Deinen Ohren, schützt diese mit angepasstem In Ear System vor extremen Lautstärken, und dann DAS.

Ich schütze mich zuweilen mit Schaumstöpseln vorm Lärm der Gäste eines Gastrobetriebes, in diesem Fall um zu schlafen. Die erste Version war zu dick, und ich hatte schon nach kurzer Zeit unangenehme Schmerzen, auf die Deine Beschreibung fast passt. Jetzt habe ich dünnere, und schneide noch ein Stück am dicken Ende ab, jetzt geht es so.

Ich habe nun den Verdacht, daß Deine Otoplastik ein Blutgefäß abdrückt, und so Teile Deines Ohres entweder nicht durchblutet (Arterie) oder gestaut wird (Vene). Womöglich betrifft das auch die Durchblutung im Bereich des Trommelfells. Hier kann Dir nur Dein Arzt bei der Diagnose helfen, nimm also die Hörer das nächste mal mit, und bitte Ihn, Dir in die noch ungereizten Ohren zu schauen. Dann steckst Du die Hörer rein und setzt Dich ins Wartezimmer,
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solange bis die Symptome kommen. Wenn er dann reinschaut wird er Dir sagen können, ob die Otoplastik womöglich eine Schwellung verursacht, die Durchblutung stört, oder eine allergische Reaktion auftritt. Die einen nutzen die Körperschallubertragung direkt aufs Innenohr (die Ohrenzuhalter), Diese „Stimme“ liegt ortungsmäßig, also erscheint so, als wäre sie im Kopf.

Vor allem Sänger die in Bands singen gelernt haben, haben auch die Intonation nach Kopfstimme erlernt.

Der nächste Typus ist der „Badewannensänger“ , fairerweise sollte man sagen, daß damit klassische Gesangsausbildungen mit Flügel im Musikzimmer gemeint sind. Diese Sänger intonieren nach dem im Raum reflektierten Schall. Hier liegt die Ortung der Stimme außerhalb des Kopfes.

Der „Im Kopf Typ“ kommt mit in Ear besser zurecht, als der „Raumschall Typ“, der zuweilen auch mit Bodenmonitoren noch Probleme hat, da auch diese nur eine Wand simulieren.

Die Gesangswelt ist natürlich nicht so präzise auzuteilen, zumeist sind es Mischtypen.

Was tun? In allen Fällen kann geholfen werden, man muß nur den ins Monitoring eingespeisten Gesang entsprechend aufbereiten. Wenn der Raumschalltyp Raumschall braucht, dann wird der eben mittels Hallgerät erzeugt (Chamber, small Room, mit voll aufgedrehten early Reflections). Leider ist dafür ein Stereo In Ear nötig, behelfsweise kann man eine Kapsel verpolen, doch das ist nicht wirklich toll. Vielleicht kannst Du testweise Deine Stereohörer per Kabel an einen Stereo Kopfhörerausgang anschließen, und so stereo Tests machen.

Eine Lösung für mono In Ear ist auch ein kurzes Delay (2 5 Meter), so lässt sich zumindest der Höreindruck von Bodenmonitoren simulieren, die ja nichts anderes machen als eine einzige künstliche Wandreflexion.

Keinesfalls sollte man Gesangsmonitoringprobleme mittels Lautstärke lösen. Lass mal eine andere Person in Dein Gesangsmikro sprechen, ERST DANN merkst Du wie irrsinnig laut Deine eigene Stimme Dein Gehör zermartert.

jaymze hat geschrieben:Das bemerkenswerte ist eigentlich, dass die Ohren dann auch schmerzen, wenn ich ohne In Ear Signal nur mit Otoplastik selbst recht laut singe; soll heißen, je mehr ich den Mund aufmachen muß beim singen, desto unangenehmer wird es.

DAS ist der deutliche Hinweis auf ein rein mechanisches Problem. Deine Ohren verformen sich, wenn Du den Mund öffnest, auch das ist individuell unterschiedlich. Da hilft nur die Otoplastik besser anzupassen, mache das bei einem Laden, wo Du eine „Erfolgsgarantie mit Rückgabemöglichkeit“ bekommst,
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ist ja nicht billig sowas. Vielleicht solltest Du auch erstmal mit demjenigen diskutieren, der Dir die Dinger gemacht hat. Wenn eine neue Brille nicht passt, dann muß man ja auch keine neue kaufen.

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